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CO2InnO - Reallabor Co2-neutrale Innovationsregion Oberrhein (2. Antragstufe)

Ideen zu einer emmissionsfreien Pilotregion Fessenheim

AdobeStock_130643089 (Leonid Andronov)(1).jpegWie im Aachener Vertrag und im Raumprojekt Fessenheim festgelegt, hat sich der Deutsch-Französische Ministerrat auf die gemeinsame Weiterentwicklung des Gebiets rund um das Atomkraftwerk (AKW) Fessenheim nach dessen Stilllegung verständigt. Es wird u.a. angestrebt, die Region zur Pilotregion einer treibhausgasemissionsfreien, innovativen Wirtschaftsregion auf Basis eines nachhaltigen Energie- und Verkehrskonzepts weiterzuentwickeln, bei gleichzeitiger Förderung der Wertschöpfung und der Schaffung von Arbeitsplätzen. Da dies den Willen aller Akteure widerspiegelt, bietet es die einzigartige Chance, die erforderlichen Transformationskonzepte und -strategien bi-national im Rahmen eines Reallabors zu gestalten und langfristig ihre Machbarkeit im Hinblick auf die anstehende Transformation zu demonstrieren.  

Im Rahmen der Ausschreibung „Reallabor Klima“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg wurde kürzlich die Projektskizze zur Konzeption einer emissionsfreien Pilotregion auf der Basis nachhaltiger Transformationspfade für die zweite Antragstufe freigegeben. Ziel des hier vorgeschlagenen Projekts "CO2InnO - Reallabor  Co2-neutrale Innovationsregion Oberrhein" - ist es, tragfähige Transformationspfade für nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme, Öko-Industrie und Innovationskonzepte zur Demonstration der Vernetzung von Gesellschaft, Wirtschaft und Forschung zu gestalten und konkrete Schritte für ihre Umsetzung zu erarbeiten - gemeinsam mit Bürgern und Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf französischer und deutscher Seite. Unter Nutzung der vorhandenen Forschungskompetenz des bestehenden Forschungsnetzwerks und des bestehenden Standortes Fessenheim sollen innovative Ideen für zukunftsorientierte Forschung und Entwicklung entwickelt werden. 

 

Leitung des Konsortiums: Prof. Dr. Barbara Koch, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Professur für Fernerkundung und Landschaftsinformationssysteme (FeLis); Kontakt über: Anna Ledford,

 

Foto: Leonid Andronov/stock.adobe.com