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RES-TMO:Steigerung der erneuerbaren Energien

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Die Umstellung auf erneuerbare Energien (Renewable Energy Sources – RES) gilt weltweit in gleicher Weise wie in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) als bedeutende Herausforderung. In diesem Zusammenhang treten Fragen in den Vordergrund, die die kontinuierliche Sicherstellung der Energieversorgung sowie die Flexibilität der Versorgungssysteme betreffen. Die Lösung dieser Problematik liegt dabei in der komplementären Nutzung von Energiesystemen und der Verbesserung der Speicherkapazitäten. Die Partner des Interreg-Projekts „RES-TMO“ erarbeiten nun ein Energiekonzept für die Oberrheinregion, bei dem grenzüberschreitende Potentiale effizient ausgeschöpft werden können.

Dieses Konzept, zugleich eine „Roadmap für eine integrierten RES-basierten Energiemarkt am Oberrhein“, wird Szenarien, Werkzeuge und Handlungsempfehlungen für eine optimale grenzüberschreitende Nutzung komplementärer Potentiale auf der Basis optimierter transnationaler Netzstrukturen enthalten. Ziel ist, die grenzbedingten Schranken zur Erhöhung des RES-Anteils am Energiemix zu identifizieren und abzubauen, die komplementären Erzeugungs-, Bedarfs und Speicherpotenziale für RES optimal einzusetzen und so Synergieeffekte zu erzeugen. Dies würde sowohl zur Verringerung des Ausstoßes von Luftschadstoffen und Treibhausgasen innerhalb des Programmgebiets als auch zur Versorgungssicherheit trotz starker Energiesysteme beitragen.

Das Konzept kann die politischen Entscheidungsträger bei der Umsetzung der Energiewende innerhalb des Programmgebiets unterstützen und zugleich als Blaupause für andere Europäische Grenzregionen dienen.

RES-TMO steht im Kontext des Upper Rhine Cluster for Sustainability Research (URCforSR). Projektkoordinatorin an der Universität Freiburg: Ines Gavrilut, ines.gavrilut@felis.uni-freiburg.de